Gewürze und Kräuter in allen Phasen

Geschrieben am 30.07.2024
von Dagmar Wilhelm


Agar Agar

  • besteht hauptsächlich aus quellfähigen Kohlenhydraten (70 Prozent Agarose und 30 Prozent Agaropektin), tut also der Verdauung gut. In größeren Mengen ab etwa 4 Gramm kann Agar-Agar abführend wirken; allerdings genügen für die meisten gängigen Speisen mit dem pflanzlichen Geliermittel 1-2 Gramm.
  • Algen (nicht verwenden bei Schilddrüsenerkrankungen)
  • Gesund: Algen enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe
  • Zugleich sind Algen aber reich an allen lebenswichtigen Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen. Sie enthalten Kalzium, Magnesium, Kalium, Zink, Selen und Eisen in hohen Konzentrationen.
  • Als Höchstmenge werden in Nahrungsergänzungsmitteln 100 Mikrogramm Jod pro Tag empfohlen, insgesamt mit allen Lebensmitteln nicht mehr als 500 Mikrogramm. Personen mit Schilddrüsenerkrankungen sollten auf diese Nahrungsergänzungsmittel besser verzichten.
  • Algen gelten als gesund und zukunftsweisend für die Ernährung. Das sie viel Jod enthalten, können zu großen Mengen davon gesundheitsschädlich sein. Grundsätzlich gelten Algen als sehr gesund. Sie sind kalorienarm und reich an Ballastoffen, gesunden Fettsäuren, Proteien und Vitaminen.
  • Ist die tägliche Jodzufuhr chronisch erhöht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, eine schwerwiegende Erkrankung der Schilddrüse zu erleiden. Zum Beispiel finden sich nach Einnahme von mehr als 500 µg Jod pro Tag über ein Jahr hinweg gehäuft Schilddrüsen-Autoantikörper im Blut

Anis

  • Zubereitungen aus Anis lösen festsitzenden Schleim aus den Bronchien und fördern dessen Abtransport. Anis lindert dadurch Erkältungen, aber auch eine Nasennebenhöhlenentzündung. Zudem wirkt die Heilpflanze leicht entkrampfend und kommt daher bei Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Völlegefühl zum Einsatz.


Aroma (ohne Zucker)

  • Aromastoffe sind Geschmacksverstärker, die den Nahrungsmitteln zugesetzt werden, um deren Geschmack zu verbessern. ... Ein weiterer Aromastoff sind naturidentische Aromen, welche zwar industriell hergestellt, aber mit den natürlichen Aromen identisch sind.


Basilikum

  • Sein aromatischer, leicht süßlicher und etwas pfeffriger Geschmack ist vor allem in der italienischen Küche sehr beliebt. Es kann in Saucen, zu Fischgerichten, für Kräuterpestos, zu Nudelgerichten als auch zu Salaten verwendet werden. Frischer Basilikum harmoniert perfekt mit Tomaten, Zucchini oder Aubergine.
  • Das Kraut hat neben seiner Funktion als Küchenkraut auch Verwendung in der Heilkunde.
  • Magenbeschwerden
  • fiebersenkend
  • leichte Erkältungsbeschwerden


Brühe

Ein uraltes Stärkungsmittel, die Knochenbrühe, wird heute als Superfood wieder entdeckt. Dabei ist sie schon als aromatischer Bestandteil in Omas Küche bekannt. Und auch als Hausmittel bei Erkältungen und Magenbeschwerden hat sie seit jeher Anwendung gefunden – im alten China galt sie sogar als Medizin. 

  • Schonkost bei
  • Magenschmerzen
  • Magenkrämpfen
  • Sodbrennen
  • Magengeschwüren oder einer Magenschleimhautentzündung. 
  • Eine heiße Brühe ist daher der Klassiker zur Stärkung des Immunsystems bei
  • Erkältungen und
  • Fieber Die Wärme ist ebenfalls wohltuend bei Halsschmerzen.

Chili

  • Seine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung schützt den Körper vor Krankheitserregern wie Bakterien und Pilze. Frische Chilis enthalten außerdem bis zu dreimal so viel Vitamin C als Zitrusfrüchte. Gerade deshalb eignet sich der exotische Scharfmacher ideal, um das Das Immunsystem zu stärken.

Cornichon/Gewürzgurken

  • (Phase I: nur in würzüblicher Menge)


Estragon

  • Estragon ist ein häufig verwendetes Küchenkraut, welches üblicherweise zum Würzen von Saucen oder Käsegerichten verwendet wird. Das Kraut wird jedoch auch in der Heilkunde verwendet.
  • Husten
  • Magen- und Darmbeschwerden
  • Übelkeit
  • nervöse Unruhe
  • Zahnschmerzen

Ingwer

  • Neben seinem unverkennbaren Geschmack glänzt Ingwer vor allem durch seine antibiotischen und auch sonst sehr vielfältigen positiven Eigenschaften auf für unsere Gesundheit.
  • Auch die Liste der enthaltenen Mineralien ist lang und enthält unter anderem Eisen, Kalzium, Zink, Magnesium und Kalium. Kalium beispielsweise wirkt sich unterstützend auf den Blutdruck und die Herzfrequenz aus.
  • Übelkeit und Verdauungsproblemen
  • Hier kann der Ingwer Abhilfe schaffen, denn das darin enthaltene Gingerol sorgt dafür, dass Säuren im Magen absorbiert werden. Zusätzlich werden Verdauungsenzyme aktiviert, damit die Verdauung wieder in geregelten Bahnen läuft.
  • Daher ist Ingwer auch bei Verstopfung oder Durchfall hilfreich.


Kardamom

  • Traditionell wird Kardamom in indischen & vorderasiatischen Gerichten verwendet. Durch das vielfältige Aromenspektrum harmoniert das Gewürz jedoch mit anderen pikanten oder auch süßen Aromen.
  • Mit Fleischgerichten, weißem Fisch & Meerestieren & Wurzelgemüse
  • In Asiatischen Gerichten wie Pho Bo
  • Äpfel, Birnen, Orangen, Hülsenfrüchte, Süßkartoffeln und Wurzelgemüse
  • Im Reis: Einfach 1-5 Kapseln Kardamon im Reis mitkochen, schon nimmt er dieses wunderbare Aroma an.
  • Für den Kick in Süßigkeiten & Desserts, vor allem in Weihnachtsgebäck.
  • Schon in der Antike war Kardamom als Heilmittel gegen eine Reihe von Beschwerden bekannt. So gilt das Gewürz als wahre Wunderwaffe der Naturheilkunde, denn der Genuss von Kardamom kann bei verschiedensten Problemen positiven Einfluss haben:
  • Bei Magenbeschweden oder Völlegefühl: Verdauungsfördernd
  • Bei Krämpfen wie Menstuationsbeschwerden: Krampflösend
  • Bei Atemwegserkrankungen & Asthma: Schleimlösend & Durchblutungsfördernd (Atemorgane)
  • Frösteln: 
  • Durchblutungsfördernd (z.B im Tee)
  • Mundgeruch:  z.B. durch Alkohol/Knoblauch (roh kauen, riecht wie Zahnpasta)
  • Konzentrationsproblemen: 
  • Regelmäßiger Verzehr soll helfen
  • Flaute im Schlafzimmer: Dem Gewürz wird eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt
  • sonstigen Problemen: 
  • Anscheinend Stimmungsaufhellend & gut für die Stimme

Knoblauch

  • Knoblauch wirkt antibakteriell und soll der Bildung von Thromben vorbeugen. Eine Vielzahl von Untersuchungen ergab, dass die Inhaltsstoffe die Blutfettwerte senken und daher vorbeugend gegen atherosklerotische Veränderungen der Blutgefäße wirken könnten.
  • In ihm enthalten sind beispielsweise die Vitamine B1, B6 und C, sowie Kalzium, Kupfer, Mangan und Selen. Damit werden das Immunsystem und die körpereigenen Abwehrmechanismen gestärkt. Gerade jetzt im Herbst hilft Knoblauch außerdem gegen Husten und Erkältungen, da er die oberen Atemwege vor Infektionen schützt.

Koriander

  • Ursprünglich aus der asiatischen Küche stammend, finden Korianderblätter und die hellen Samen mittlerweile auch in europäischen Gerichten immer mehr Verwendung. 
  • ...hilft beim Detoxing: In Sachen Entgiftung gehört Koriander zu den Geheimwaffen. Japanische Forscher fanden zum Beispiel heraus, dass Koriander selbst hochgiftiges Quecksilber aus dem Körper lösen kann. Aber auch bei anderen Schwermetallen und Giftstoffen hilft Koriander dabei, sie möglichst schnell auszuscheiden.
  • ...beruhigt den Bauch: Ob Magendrücken, Bauchkrämpfe oder Blähungen: In Asien kommt bei Problemen mit dem Bauch seit Jahrtausenden Koriander zum Einsatz, der mit seinen ätherischen Ölen solche Beschwerden zuverlässig lindert.
  • ...hemmt Entzündungen: In den grünen Blättern von Koriander stecken sehr viele Antioxidantien. Diese sekundären Pflanzenstoffe sorgen unter anderem für einen wirksamen Schutz vor Entzündungen. Sie können außerdem die Beschwerden bei chronischen Entzündungen wie zum Beispiel Rheuma lindern.
  • ...ist als Blatt und Samen gesund: Koriander gibt es in zwei Varianten, die geschmacklich völlig verschieden sind und die auch gesundheitlich nicht genau gleich wirken. Gesund und hilfreich sind aber sowohl die Blätter von Koriandergrün als auch die gelb- bis braunfarbenen Samen vom Koriander.
  • ...wirkt antibiotisch: Wer viel mit Koriander würzt, beugt damit Lebensmittelvergiftungen vor. US-Studien haben gezeigt, dass der Stoff Dodecenal in Koriander sogar die gefährlichen und sehr widerstandfsfähigen Salmonellen wirksamer tötet als chemische Antibiotika.
  • ...enthält wertvolle Öle: In Koriander steckt eine Fülle ätherischer Öle. Der hohe Gehalt an Linalool, Geraniol, Borneol, Pinen und Koriandrol macht Koriander so besonders aromatisch und gleichzeitig ganz besonders gesund.

Kümmel

  •  Von der wohltuenden, blähungslindernden Wirkung profitiert man aber nicht nur beim Essen, auch Tees und Kümmelschnaps werden speziell aus diesem Grund verabreicht.
  • Hilft bei:
  • Magen-Darm-Beschwerden, Blähungen,
  • Magenkrämpfe,
  • muttermilchfördernd, Rheuma

Kurkuma

  • Kurkuma beruhigt den Magen. Kurkuma, insbesondere das enthaltene Polyphenol Curcumin, hilft bei Verdauungsbeschwerden und beruhigt den Magen. Kurkuma fördert die Fettverdauung in Magen und Darm und verhindert dadurch Völlegefühl und Blähungen nach fettreichem Essen.

Meerrettich (ohne Zucker und Sahne)

  • 100 Milligramm Vitamin C. Meerrettich enthält die wertvollen Mineralstoffe Kalium für Muskeln, Nerven und die Verdauung, Calcium für den Knochenaufbau, Natrium zur Regulierung des Wasserhaushaltes und Magnesium – gesund für Herz und Kreislauf. Meerrettich ist reich an den Vitaminen B1, B2 und B6.


Minze

  • Am bekanntesten ist wohl die Pfefferminze. Minze wirkt schmerzlindernd und krampflösend. Aus diesem Grund werden die Kräuter gerne bei Magen-Darm-Erkrankungen wie Durchfall oder auch Übelkeit angewandt. Von der entzündungshemmenden Wirkung der Minze profitieren Sie beispielsweise bei Rheuma-Erkrankungen.

Muskatnuss

  • Einer ihrer häufig verwendeten Sätze war: “Nur ganz wenig reiben, denn eine Prise reicht uns schon”. Sparsam verwendet, gibt Muskat vielen Speisen nicht nur den Pepp, sondern auch heilende Inhaltsstoffe mit. Die Muskatnuss hilft zum Beispiel bei: Blähungen und Durchfall Magenschwäche und Magenkrämpfen Leber- und Gallenschwäche
  • Gicht und Rheuma
  • Schlaflosigkeit
  • Flechten,
  • Ekzemen und
  • Herpes
  • Gedächtnisschwäche
  • Herzschwäche

Nelke

  • Entzündungshemmend: Durch das Beta Caryophyllen in den Nelken unterstützt die Pflanze bei vielen Entzündungen die Heilung und kann sogar Rheuma lindern. Als Antibiotikum: Das in den Nelken enthaltene Eugenol ist auch für die antibakterielle, antivirale und antimykotische Wirkung verantwortlich.

Paprika

  • Vor allem der Vitamin C-Gehalt kann sich sehen lassen. In guten Sorten ist er mehr als doppelt so hoch wie in Äpfeln. 30 Milligramm Vitamin C stecken in 100 Gramm gutem, ungarischem Paprikapulver. Das ist mehr als doppelt so viel, als vom Gesund-Vitamin in 100 Gramm eines durchschnittlichen Apfels stecken.

Petersilie

  • Das Kraut beinhaltet viele wichtige Nährstoffe (beispielsweise Vitamine K, Vitamin C und Vitamin A), enthält Antioxidantien und kann Ihnen bei verschiedenen Krankheiten helfen. Vor allem wird die Petersilie zur Entwässerung und zum Schutz vor freien Radikalen verwendet.

Pfeffer

  • Auch abgesehen von Piperin ist Pfeffer voller gesunder Elemente. In den subtropischen Körnern finden sich unter anderem Vitamin A, Vitamin B6, Magnesium und Eisen. Mit 250 Kalorien pro 100 Gramm weißt der Pfeffer einen ziemlich hohen Wert auf.
  • Zudem kommt schwarzer Pfeffer durch seine steigernde Wirkung des Schwitzens und Wasserlassens auch beim Entschlacken deines Körpers zum Einsatz. Schon lange gilt schwarzer Pfeffer als ein bewährtes Heilmittel gegen Erkältungen und Husten. Sogar bei einer verstopften Nase kann er helfen.

Rosmarin

  • Mit seiner anregenden Wirkung ist er unter den Heilpflanzen relativ selten, daher spielt er bei der Behandlung von niedrigem Blutdruck eine wichtige Rolle.
  • Morgendliche Armbäder in Wasser mit ätherischem Rosmarinöl können kleine Wunder wirken. Aber auch sonst hat er ein breites Wirkungsspektrum.

Soja, Sojasauce (salzarm)

Tomatenmark 

  • Phase I: nur in würzüblicher Menge

Vanille (Schote ohne Zucker)

  • Vanille wirkt entzündungshemmend, antimikrobiell und fungizid und kann beispielsweise bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis lindernd wirken und ist damit eine Wohltat für die Gesundheit. Auch wirkt sie beruhigend und wurde früher gegen Schlafstörungen verordnet.

Zimt

  • Zimt wirkt regulierend auf den Blutzuckerspiegel und kann ihn senken. Zimt fördert den Appetit und regt die Darmtätigkeit an. Dadurch hilft er, Völlegefühl und Blähungen vorzubeugen. Außerdem hat Zimt aufgrund des enthaltenen ätherischen Öls Eugenol eine desinfizierende Wirkung.

Zitrone (nicht als Getränk)

  • Stärkt Deine Leber!
  • Laut steptohealth.com stärkt vor allem warmes Zitronenwasser die Leber und fördert sogar ihren Regenerationsprozess sowie die Erneuerung ihrer Zellen! Außerdem schont Zitronenwasser die Leber, indem es ihr die Verdauung von Zucker und Fett erleichtert!
  • Es gibt viele gute Gründe, den Genuss von Zitronenwasser in sein Morgenritual aufzunehmen. Denn die Zitrone versorgt den Körper mit gesunden Inhaltsstoffen wie Vitamin C, Kalium, Calcium, Magnesium, Zitronensäure und Pektin.

Zitronengras

  • Zitronengras soll aufgrund seiner reinigenden Wirkung zudem einen positiven Effekt bei Akne-Erkrankungen oder Rheuma haben, Fieber senken und das Immunsystem bei Infektionen und Hautkrankheiten stärken. Bei schlechtem Atem, einem erhöhten Blutzucker- oder Cholesterinspiegel kann Lemongras ebenfalls Besserung bringen.

Zwiebel (Phase I: nur in würzüblicher Menge)

  • Vor allem als Tee zubereitet, wirkt die Zwiebel in Mund- und Halsraum antibakteriell sowie entzündungshemmend und hilft etwa bei Halsschmerzen, Schnupfen und Husten.
  • Zwiebeln haben einen hohen Wasseranteil, kaum Fett und somit einen geringen Kaloriengehalt. Sie liefern unterschiedliche Vitamine und Mineralstoffe wie z.B. Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C, Kalium und Selen.
  • gesund sind sie aber vor allem wegen der vielen Antioxidantien. Eine Zwiebel-Sorte sticht besonders hervor: die rote Zwiebel. Sie hat doppelt so viele Antioxidantien wie ihr gelber Bruder!